Online-Hilfe bei Prostatakrebs im Frühstadium

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 6000 Patienten an Prostatakrebs, der häufigsten Krebsart bei Männern. Wird ein Prostatakarzinom im Frühstadium erkannt, stehen die Betroffenen häufig vor schwierigen Behandlungsentscheidungen. Die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten haben alle ihre Vorteile, können zum Teil aber auch schwere Nebenwirkungen haben. Aber wie kann der Patient wissen, was in seinem spezifischen Fall die beste Wahl ist? In welchem Verhältnis stehen Nutzen und Risiken der unterschiedlichen Therapieansätze? Die Antworten auf diese schwierigen Fragen fallen je nach der persönlichen Situation der Betroffenen unterschiedlich aus.

Diese Online-Hilfe richtet sich an Patienten mit der Diagnose „organbegrenzter Prostatakrebs“, d.h. an Patienten, bei denen der Krebs auf die Prostata beschränkt ist, also sich nicht über die Prostata hinaus ausgebreitet hat.

Es soll Ihnen dabei helfen:

  • die durch den Hausarzt und Urologen gestellte Diagnose zu verstehen,
  • die Vor- und Nachteile der in Frage kommenden Therapie-Arten kennen zu lernen und
  • auf dieser Grundlage gemeinsam mit dem behandelnden Arzt die Therapie-Entscheidung zu treffen.

Trotz sorgfältiger Kontrolle aller Information soll diese Online-Hilfe nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zum Arzt-Patienten-Gespräch dienen. Die Online-Hilfe ist Teil eines laufenden Forschungsprojekts und daher nicht öffentlich zugänglich.

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Die Online-Hilfe wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) und der HTW Chur Hochschule für Technik und Wirtschaft) in Zusammenarbeit mit Urologen und Patienten entwickelt. Finanziert wurde das Projekt durch die Krebsforschung Schweiz.

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